Bio einkaufen, ohne Stress.

19/04/2016

Gesunde Ernährung mit organischen Lebensmitteln ist heute sehr viel unkomplizierter, als es noch vor ein paar Jahren der Fall war. Dem Bio-Vegan-Superfood-Hype sei Dank! Mittlerweile erhält man in gut sortierten Supermärkten allerhand Bio-Produkte. Von Klassikern wie Nudeln, Milch über Joghurt und Käse bis hin zu exotischen Blütenpollen. Dass die Nachfrage für ökologisch und nachhaltig produzierte Lebensmittel steigt, ist eine tolle Entwicklung.

Nach wie vor sind Bio-Lebensmittel im Durchschnitt etwas teurer, als herkömmliche Produkte. Hier sind einige Tipps, wie Du Dich und Deine Familie gesund ernähren kannst, ohne zu tief in die Tasche greifen zu müssen:

1.Dirty Dozen & Clean Fifteen: Die Environmental Working Group veröffentlicht seit 2004 die sogenannten „Dirty Dozen (dreckige Dutzend)" und „Clean Fifteen (saubere  Fünfzehn)". Darin listen sie zum einen die am meisten sowie die am wenigsten mit Pestiziden belasteten Obst- und Gemüsesorten auf. Ich orientiere mich beim Einkaufen sehr an diesen Listen. Die stark belasteten Lebensmittel kaufe ich grundsätzlich in Bio-Qualität. Bei den anderen mache ich auch mal eine Ausnahme.

Dirty Dozen: Erdbeeren, Äpfel, Nektarinen, Pfirsiche, Sellerie, Weintrauben, Kirschen, Spinat, Tomaten, Paprika, Grünkohl, Gurke

Clean Fifteen: Avocado, Mais, Ananas, Weißkohl, Zuckererbsen, Zwiebeln, Spargel, Mango, Papaya, Kiwi, Aubergine, Honigmelone, Grapefruit, Cantaloupe, Blumenkohl

2. Saisonal und regional einkaufen: Obst und Gemüse, das gerade Saison hat und regional angebaut wurde, bekommst Du meistens günstiger. Logisch, denn der lange und teure Transport fällt weg. So schonst du neben deinem Geldbeutel auch noch die Umwelt. Schau Dich dafür am besten auf Bauernmärkten oder in Hofläden um. Eine tolle Auflistung schöner Bauernmärkte in Berlin, findest du hier: http://www.bbm-maerkte.de/

3. TK-Ware kaufen: Tiefgekühltes ist nicht per se schlechter als frische Ware.  Teilweise werden durch das Schockfrosten viele Nährstoffe besser konserviert. Hier ist natürlich die Rede von Obst und Gemüse. Nicht von Tiefkühlpizza 😉

Eine weitere gute Möglichkeit, um beim Bio-Kauf Geld einzusparen, ist eine vorausschauende Wochenplanung. Zugegeben, dieser Schritt ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig. Aber rückblickend betrachtet, habe ich diese Vorgehensweise recht schnell in meinen Alltag integrieren können. Ich überlege mir bereits am Wochenende, welche Gerichte ich unter der Woche zubereiten möchte und kaufe dann nur die Zutaten, die ich dafür benötige. Zum einen spare ich so Zeit beim Einkauf, da ich genau weiß, was ich will. Und zum anderen laufe ich nicht Gefahr am Ende der Woche Lebensmittel wegwerfen zu müssen. Probiere es einfach mal aus.

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