Ein kleiner Text über: Dankbarkeit

Nach wirklich sehr intensiven und turbulenten Monaten, hatte ich eigentlich vor, es nun etwas ruhiger angehen zu lassen und die Vorweihnachtszeit in vollen Zügen zu genießen. Nur, wie es eben immer so ist mit den Plänen, wird mir gerade von vielerorts ein Strich durch diese Rechnung gemacht. An allen Ecken und Enden ploppen Probleme auf, die es zu lösen gilt. Unerwartete Entwicklungen zwingen mich zur Improvisation oder gleich zum kompletten Umdenken in Bezug auf die nächsten angedachten Lebensschritte. Das ist nicht immer einfach und verlangt von mir im siebten Schwangerschaftsmonat nochmal einiges ab. Aber was bringt es, nun den Kopf in den Sand zu stecken? Man muss das Leben so nehmen, wie es kommt und dankbar sein für das, was es einem schenkt. Und wenn ich mir das große Ganze betrachte, ist das alles andere als wenig. Ich bin gesegnet. Und gerade jetzt, in einer Zeit, in der mich das Leben noch einmal mehr (heraus)fordert, hilft es mir ein paar Minuten am Tag innezuhalten und einfach nur „Danke“ zu sagen:

Für meine Familie

Ich bin unendlich dankbar dafür, dass ich so einen wundervollen Vater für Johannes gefunden habe, der auf ewig sein Fels in der Brandung sein wird. Mit David an seiner Seite, wird Johannes für immer den nötigen Rückenwind und Auftrieb in seinem Leben haben, mit dem er alles erreichen wird, was er sich heute noch nicht zu träumen wagt. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass dies alles andere als selbstverständlich ist.

DankbarkeitDankbarkeitFür das kleine Wunder in meinem Bauch

Wir haben sehr lange gebraucht, um unseren Wunsch nach einem weiteren Kind Wirklichkeit werden zu lassen und sind so voll tiefer Demut, dass wir dieses Wunder nun noch einmal erleben dürfen. Ich kann nicht in Worte fassen, wie sehr ich mich auf den Tag freue, an dem wir dieses kleine Wesen in unserer Familie willkommen heißen dürfen. Johannes freut sich so sehr auf seinen Bruder und mein Herz platzt fast, wenn ich im dabei zuhöre, wie er ihm seine Geheimnisse durch den Bauch zuflüstert.

Dankbarkeit DankbarkeitFür den sicheren Hafen

Ich weiß, dass es abgedroschen klingt, aber ich bin so dankbar dafür, dass wir in Frieden und Freiheit leben dürfen und unsere Kinder so unbeschwert aufwachsen können. Im stressigen Alltag nimmt man diesen Zustand als gegeben hin und vergisst, wie wertvoll und zerbrechlich er doch eigentlich ist.

DankbarkeitDankbarkeit

Für die Gesundheit

Auch das klingt kitschig und banal, doch wer einmal einen Menschen durch eine schwere Krankheit begleiten musste, der weiß, wie unwichtig plötzlich alles andere werden kann. Und hin und wieder überkommt mich diese Angst, dass einem von meinen Liebsten etwas derartiges widerfahren könnte. Es ist diese Art von Angst, die man nicht zulassen darf, weil sie einen lähmt. Stattdessen versuche ich, jeden einzelnen Tag mit wundervollen Erinnerungen zu füllen und die kleinen, gemeinsamen Momente in mich aufzusaugen und wertzuschätzen.

DankbarkeitUnd dann schaue ich meine Familie an und plötzlich gelingt es mir, vollends in diesem Gefühl der tiefen Dankbarkeit aufzugehen. Und alles in mir und um mich herum scheint so warm und perfekt. Das ist es wohl, was die Menschen meinen, wenn sie von „Glück“ sprechen. Eine Momentaufnahme. Ein kurzes, aber allumfassendes Leuchten und Kribbeln.

Die Fotos hat übrigens der tolle Klaus Heymach von Familienfotografie Berlin geschossen. Hier könnt ihr euch seine Webseite anschauen.

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