Detox: Eine Zwischenbilanz

30/03/2017

Detox: Eine Zwischenbilanz

Es sind noch etwas über zwei Wochen bis Ostern und somit auch noch zwei Wochen bis meine ganz persönliche Detox-Challenge offiziell vorbei sein wird. Offiziell deshalb, weil ich sicher einige der Punkte noch weiterführen werde, denn schon jetzt auf halber Strecke kann ich sagen, dass es mir durchweg gut getan hat. Auch wenn ich das ein oder andere nicht strikt einhalten konnte.

Viel Wasser trinken
Diesen Vorsatz habe ich wirklich sehr gut eingehalten und mich durch eine Wasserfalsche auf dem Schreibtisch oder unterwegs stets daran erinnert, einen Schluck zu nehmen. Das schöne daran war, dass dies auch auf Johannes abgefärbt hat und er nun sehr viel mehr (Wasser) trinkt, als vor der Detox-Challenge.

Jeden Tag grünes Gemüse essen/trinken
Hier musste ich nicht so viel ändern, denn ich habe schon vor der Fastenzeit darauf geachtet, dass meine Familie und ich ausreichend grünes Gemüse essen. Schon allein durch unsere täglichen Smoothies und Säfte konnte ich diesen Vorsatz gut einhalten, ohne dass es in einem Krampf ausgeartet ist. Denn wenn sich etwas nach Verpflichtung anfühlt, mache ich ebenso schnell dicht wie mein Sohn. Und Detox soll ja den Körper und die Seele besänftigen, reinigen und zur Ruhe bringen. Das funktioniert nicht, wenn man sich etwas auferlegt, dass einen zusätzlich unter Stress setzt. Solltest Du dieses Gefühl haben, dann überdenke Deine Zielsetzung und schraube sie gegebenenfalls etwas herunter. Schritt für Schritt klappt besser als mit dem Kopf durch die Wand.

Bewusster Genuss
Das hat bislang nur teilweise geklappt. Was mittlerweile tabu ist, ist das Essen am Schreibtisch oder mit dem Smartphone in der Hand. Aber hin und wieder esse ich nach wie vor in der Küche am Tresen (im Stehen), da mir einfach die Zeit nicht reicht beziehungsweise ich sie mir nicht nehme, um bewusst zu genießen. Mein Arbeitsalltag ist in den letzten Wochen eher stressiger und voller geworden, als andersrum und so war dies eine Herausforderung für mich, der ich nicht ganz standhalten konnte. Aber noch habe ich einige Tage, um daran zu arbeiten.

Ausmisten
Ich bin auf einem guten Weg. Am vergangenen Wochenende habe ich mir Johannes‘ Zimmer vorgenommen und mindestens zwei Drittel an Spielzeug in den Keller gebracht. Und entgegen der Sorge meines Mannes hat Johannes es überhaupt nicht gemerkt. Da sieht man es mal wieder: Das meiste Spielzeug ist völlig überflüssig und oftmals kaufen die Erwachsenen es eher für sich selbst (weil sie es früher gern gehabt hätten oder mehr Abwechslung beim Mitspielen haben möchten). Johannes ist total glücklich mit seiner Holzeisenbahn, einer Kiste Kapla-Steine, einer Kiste Autos mit Straßenteppich und seinen Musikinstrumenten. Das reicht vollkommen aus und er vermisst nichts. In den kommenden Tagen wird David unseren begehbaren Kleiderschrank ausbauen und spätestens dann sind meine Klamotten an der Reihe.

Jeden Tag Sport
Bis vor einigen Tagen habe ich auch diesen Vorsatz gut eingehalten. Nicht jeden Tag, aber circa 4-5 mal die Woche waren drin. Das hat mir auch unbeschreiblich gut getan. Leider quält mich seit einigen Tagen eine fiese Migräne und an Sport ist nicht zu denken.  Sobald das vorbei ist, lege ich wieder los.

Früh schlafen gehen
Naja, mal so mal so. Gut, dass ich diese Blogpost schreibe, denn er erinnert mich nochmal verstärkt daran, worauf ich in den Tagen bis Ostern besser achten sollte. Schlaf ist bei mir ein schwieriges Thema und gerade in Zeiten, in denen die Arbeit viel abverlangt, komme ich nicht früh ins Bett. Obwohl es mir definitiv gut tun würde.

15 Minuten komplette Stille pro Tag (Meditation)
Auch hier war ich nicht konsequent genug, aber wenn ich es schaffe, dann merke ich jedesmal, wie unfassbar gut mir das tut. Bei den ersten Versuchen konnte ich die Stille kaum aushalten und habe meine eigene innere Unruhe so intensiv gespürt, dass es richtig unangenehm war. Aber genau darum geht es ja. DAS auszuhalten und innerlich runterzukommen. Mit der Zeit bin ich darin besser geworden. Vielleicht werde ich demnächst mal einen Meditationskurs besuchen….

Fazit: Auch wenn ich nicht alle Punkte einhalten konnte und mein stressiges Leben mich mehr im Griff hat, als ich es zulassen sollte, bin ich recht stolz auf mich. Ich gehe bewusster in den Tag, gebe mehr auf mich acht und versuche zumindest ein wenig das Tempo rauszunehmen. Es ist noch kein Meister (und keine Meisterin) vom Himmel gefallen, aber  genau deshalb werde ich auch nach Ostern diese Vorsätze nicht einfach fallen lassen, sondern mein Leben im Allgemeinen noch mehr danach ausrichten, was meiner Seele gut tut. 

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