Ein Ende mit Schrecken – Unser Wochenende in Bildern

Ende mit Schrecken - Wochenende in Bildern

Wahnsinn, schon wieder ist eine Woche rum. Ich weiß, dass klingt so furchtbar alt, aber die Tage rasen doch an einem vorbei, oder? Kaum hat die Woche begonnen, ist auch schon wieder Freitag und viel zu selten schaffen wir es, uns rechtzeitig zu verabreden. Diesen Samstag war es wieder so.

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David hatte ja vor einigen Tagen Geburtstag und ich lag ihm schon seit Wochen damit in den Ohren, endlich unsere Freunde zu einer kleinen Nachfeier einzuladen. Er hatte auch Lust dazu, aber es fehlte ihm halt mal wieder an allen Ecken und Enden die Zeit. So rückte der auserkorene Tag immer näher und kaum jemand war dazu eingeladen. David ist bei so etwas immer sehr viel pragmatischer und unverkrampfter als ich und dachte sich "egal, dann feiern wir eben in kleiner Runde". Und siehe da, sein Optimismus und seiner Verpeiltheit zu Ehren, wurde es ein wirklich wunderbarer Frühstücksvormittag im kleinsten Kreise. Nur ein paar alte Freunde und eine neue Kita-Bekanntschaft von Johannes inklusive Eltern.

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Wir luden ins Barcomi's ein. Die Cafè-Kette der berühmten Cynthia Barcomi. Ein echter Foodie und Kuchen-Fan kommt an ihr nicht vorbei. Mir ist das alles ehrlich gesagt etwas ZU amerikanisch, aber trotzdem haben wir sehr lecker gefrühstückt und hatten eine lustige Zeit in kleiner Runde. Für meine Freundin gab es sogar glutenfreie Waffeln aus Reismehl.

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Da die Kinder nach zwei Stunden langsam Bewegungsdrang hatten, liefen wir geschlossen zum nahegelegenen Spielplatz. Dort konnten sie sich ordentlich austoben. Was die Männer uns mit dieser Boyband-Imitation zeigen wollten, wissen wir nicht. Meine Freundin Julia (hinten im Bild) wollte damit jedenfalls nichts zu tun haben ;).

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Im Auto schlief Johannes sofort ein, doch nach 20 Minuten Powernapping wachte er mit dem Satz auf "Ich will ein Eis". In meinem Kopf formten sich die Worte "ich auch" und so steuerten wir den wunderbaren Eisladen "Fräulein Frost" an. Warum David beim Eis essen so ernst drein schaute, kann ich auch nicht mit Gewissheit sagen.

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Zu Hause wurde erstmal ausgiebig Eisenbahn gespielt, bis der Papa sich für einen Männerabend beim alten Schulkumpel verabschiedete. Durch das kurze Auto-Nickerchen war Johannes noch topfit und so entschieden wir, unseren Spielplatz ums Eck unsicher zu machen. Wir ließen den Abend wunderbar harmonisch und in Mama-Sohn-Zweisamkeit ausklingen.

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Zum Abendessen wünschte sich Johannes "ausnahmsweise" Müsli. Und da wir einen Tag zuvor erst unsere eigene Müslimischung kreiert hatten, konnte ich natürlich nicht nein sagen. Dazu gab es frische Erdbeeren. Ein Genuss.

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Der nächste Morgen begann ganz gemütlich. Ich ließ David lange schlafen, da er erst spät in der Nacht nach Hause gekommen war und Johannes und ich spielten und spielten und spielten. Irgendwann gegen elf Uhr machten wir uns dann auf den Weg zum African Food Festival. Unsere Nachbarn hatten uns dieses Fest empfohlen und uns gefragt, ob wir gemeinsam dorthin gehen wollten. Und das war wirklich eine super Idee. Ich fühlte mich ein bisschen in meine Jugend zurück versetzt. Auch wenn man es mir heute nicht mehr ansieht: Ich war als Jugendliche eine waschechte Rastafari-Queen und habe jedes Wochenende zu Reggae abgetanzt. Sobald ich die ersten Klänge aus den Boxen hörte, musste ich anfangen zu tanzen. Es war einfach nur schön. Besonders toll war der großzügige Kinderbereich und Johannes und ich übten uns im Hula Hoop.

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Natürlich war das Essen das große Highlight, denn afrikanische Gerichte kommen bei uns so gut wie nie auf den Teller. Jedenfalls bis heute nicht, denn das muss sich unbedingt ändern! Wir haben uns für ein senegalesisches Gericht mit Reis, Süßkartoffeln, Zoodles und einer cremigen Nusssauce entschieden. Ich habe lange nicht mehr so gut vegan gegessen. Der Hammer!

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Dann passierte etwas, dass ich meinem ärgsten Feind nicht wünschen würde, wenn ich einen hätte. Johannes war plötzlich WEG. Eben stand er noch hinter David und wir unterhielten uns angeregt mit unseren Nachbarn. Doch plötzlich überkam mich ein komisches Gefühl. Ich sah mich um. Und sah Johannes nicht mehr. David, ich und unsere Freunde rannten wie wild hin und her und riefen nach ihm. Aber keine Antwort. In uns allen stieg echte Panik auf. Selbst unserem Nachbar war die Sorge wahrlich ins Gesicht geschrieben. Ich konnte kaum klar denken und malte mir gleichzeitig die schlimmsten Szenarien in meinem Kopf aus. Dieses Gefühl ist so schrecklich, ich kann es garnicht in Worte fassen. Es war als würde mein Herz in ein unendlich tiefes Loch fallen.

Nach einer gefühlten Ewigkeit, sah ich ihn mitten auf dem Gelände in einer Menschenmenge stehen. Völlig orientierungslos. Ich rannte zu ihm, schlang meine Arme um ihn und ließ ihn nicht mehr los.

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Nach diesem Schreck wollten wir nur noch nach Hause. Johannes schlief hundemüde im Auto ein und war auch zu Hause nicht mehr wach zu kriegen. Wir erholten uns zu dritt auf der Couch und waren einfach nur froh, dass alles gut ausgegangen war.

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Nun ist es fast 19 Uhr und die Jungs sind noch eine Runde auf den Bolzplatz gegangen. Ich habe währenddessen die Wohnung auf Vordermann gebracht (nach dem Wochenende gleicht sie immer eher einem Schlachtfeld) und schreibe noch schnell diesen Post zu Ende. Weitere Blogger-Geschichten über das vergangene Wochenende, findet ihr bei Geborgen Wachsen.

Habt einen guten Start in die neue Woche und alles Liebe, Vanessa

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