**Gastbeitrag** Dampfgaren von Babynahrung

18/07/2017

Du hast sicherlich mitbekommen, dass ich mich schon in der Sommerpause befinde und es auf dem Blog und meinen Social Media-Kanälen eher ruhig zugeht. Ich habe die letzten Wochen so viel geackert, dass ich dringend eine Komplett-Auszeit brauche und werde daher voraussichtlich erst Mitte August wieder so richtig durchstarten. Um die Zeit hier etwas zu überbrücken, wird es den ein oder anderen interessanten Gastbeitrag geben. Den Anfang macht Viktoria. Viktoria hat den Blog clevergaren.com ins Leben gerufen. Hier informiert sie über gesunde Ernährung und gibt Anfängern Tipps zum Dampfgaren. Für mich hat sie einen tollen Info-Artikel zum Thema Dampfgaren für Babies verfasst.

Die 6 größten Vorteile von selbst gemachten Babybrei aus dem Dampfgarer

Spätestens mit einem halben Jahr, wenn Babys in das richtige Alter kommen, um feste Nahrung zu sich zu nehmen, beginnt das Kopfzerbrechen über die richtige Ernährung. Es gibt einige gesunde Varianten, so zum Beispiel Bio-Babynahrung. Aber auch selbst gemachter Babybrei ist eine populäre Methode, für Eltern, die genau wissen wollen, was ihr Baby isst.

Babybrei selber zu machen ist einfacher, als man vielleicht denkt. Viele lassen sich dabei von einer vermeintlich komplizierten Herstellung und der lästigen Lagerung abschrecken. Doch mit ein paar einfachen Tipps geht die Zubereitung fast wie von selbst.

Dampfgaren von Babynahrung
Credit: Pixabay

Babybrei selber machen – Wie geht das?

Im Grunde brauchst du dafür gar nicht viel. Mit den richtigen Hilfsmitteln, wie zum Beispiel einem Dampfgarer, einem Mixer oder aber auch einem gewöhnlichen Dampfgareinsatz wird das Ganze noch leichter.

Du möchtest gleich loslegen? Dann bereite am besten eine größere Menge an Brei zu. Die Babynahrung kann so für eine längere Zeit vorbereitet werden. Zum Füttern musst du es anschließend lediglich rechtzeitig aus dem Kühlschrank bzw. dem Kühlfach nehmen.

So gelingt der Babybrei ganz sicher:

  • Zutaten klein schneiden
  • Dampfgarer vorbereiten: Einschalten, Wasser einfüllen
  • Die Zutaten in einer gelochten Garkammer garen. Je nach Art des Gemüse Garzeit beachten
  • Wenn alles gegart und abgekühlt ist – fein pürieren
  • Zum Verfeinern etwas Öl, Wasser oder Saft dazu mischen.
  • Fertig ist der Babybrei!

Ist das Baby älter, kannst du das Mixen der Nahrung weglassen oder auch einfach weniger fein pürieren. Mittlerweile gibt es sogenannte Babygarer, die auf die Zubereitung von Babybrei, in verschiedenen Konsistenzen ausgelegt sind.

Die Vorteile

Natürlich ist es super den Brei selber zu machen, aber ist es das wirklich wert? Auch wenn es mittlerweile Hilfsmittel gibt, die einem das Zubereiten erleichtern, macht sich die Babynahrung trotzdem nicht von selber.

Nun also die wichtigsten Punkte, die für das Selbermachen sprechen:

Dampfgaren von Babynahrung
Credit: Pixabay

1.   Du weißt genau, was drin ist

Kontrolle ist sowieso ein heikles Thema für viele Eltern (aber auch für andere). Wie viel Kontrolle sind wir bereit abzugeben? Gerade bei der Babynahrung lohnt es sich da aufmerksam zu sein!

Beim Selbermachen weißt du genau, was du zum Brei gibst und was nicht. Du musst dich nicht über ungünstige Inhaltsstoffe sorgen oder den Zuckergehalt kontrollieren.

Für den Anfang brauchst du gar nicht viele Zutaten. Hier eignen sich am besten folgende Zutaten:

  • Obst: Apfel, Banane, Mango, Birne, Pflaume, Kürbis
  • Gemüse: Karotten, Kartoffeln, grüne Bohnen, Zucchini
  • Getreide & Hülsenfrüchte wie z. B. Reis, Gerste oder Hafer

2. Der Brei ist gesünder!

Der größte Unterschied zwischen dem Dampfgaren und dem Kochen liegt in der Art der Zubereitung. Beim Kochen gelangen die Zutaten direkt ins Wasser, werden geschüttelt und ausgewaschen. Dadurch gehen auch viele der gesunden Inhaltsstoffe verloren.

Beim Dampfgaren können viel mehr Nährstoffe und Vitamine erhalten bleiben. Außerdem sind die Temperaturen generell nicht so hoch, wie das oft beim Kochen der Fall ist.

Viele Hersteller von Babybrei verwenden Geschmacksverstärker oder andere Inhaltsstoffe, die eigentlich niemand in seinem Essen haben will. Wird die Nahrung im Garer zubereitet, sind außerdem weniger Würzmittel nötig, da mehr Geschmacksstoffe und Aromen zurückbleiben.

3. Es ist einfacher, als du denkst

Den Brei fürs Baby selber zu machen ist natürlich zunächst eine Investition – man benötigt Zeit fürs Einkaufen und für die Zubereitung.

Oft sind für einige Portionen Brei jedoch nicht viele Zutaten nötig: 2 Kartoffeln und ein paar Karotten klein schneiden, im Kochtopf oder im Dampfgarer garen, anschließend pürieren, evtl. etwas Saft hinzugeben, damit der Brei glatt ist, fertig!

Doch ist der Brei einmal gemacht, kann er portioniert und aufbewahrt werden.

4. Es ist ökonomischer

Hast du erst einmal deinen Rhythmus gefunden (bezüglich Herstellung und Aufbewahrung) kannst du dir einiges an Zeit sparen. Denn beim Garen der Zutaten musst du im Prinzip nicht einmal anwesend sein. Beim Dampfgarer kann nichts anbrennen oder überkochen.

Außerdem fällt das Schleppen beim Einkaufen weg und auch um die Entsorgung der Gläser brauchst du dir keine Gedanken zu machen. Machst du deinen Brei selber, kannst du dir praktische Behälter für den Kühlschrank kaufen. Diese verwendest du dann einfach immer wieder.

5. Persönliche Vorlieben

Ist dein Baby etwas größer, kann es selber miteinbezogen werden. Viele haben bereits bestimmte Vorlieben beim Essen.Da wird der Brei gleich viel lieber gegessen, wenn ein kleines Stückchen Melone oder Avocado mit hineinkommt. Je nach Geschmack des Kindes. Kauft man den Brei hingegen im Glas, ist es mit den persönlichen Wünschen nicht ganz so leicht.

6. Hinführen zum Familienessen

Dass Babys etwas anderes essen, als der Rest der Familie ist zunächst natürlich normal. Doch mit dem älter werden, möchte man dann doch dafür sorgen, dass es nicht bei jeder Mahlzeit eine Extrawurst gibt.

Mit der Zeit kannst du beginnen, das Essen der Kleinen an das Familienessen anzupassen. Gibt es zum Beispiel etwas mit Kartoffeln und Zucchini, kann der Brei auch aus denselben Zutaten bestehen – wenn er auch in pürierter Form angeboten wird.

So ist es leicht, das Kind an das gemeinsame Essen heranzuführen.

Fazit

Natürlich hat das Selbermachen von Babynahrung neben den vielen Vorteilen auch einige weniger gute Eigenschaften, über die man sich zumindest im Klaren sein sollte.

So musst du dafür auch etwas Zeit investieren: Zutaten müssen gekauft, vorbereitet und verarbeitet werden. Wichtig ist auch die Lagerung! Da der Brei keine Haltbarmacher enthält, verdirbt er schneller.

Was spricht jedoch für den selbst gemachten Brei?

  • Der Brei ist gesund und du weißt genau, was drin ist!
  • Hast du den Dreh erst heraus, ist es einfacher als du denkst!
  • Es ist ökonomischer und du kannst persönliche Vorlieben deines Babys miteinbeziehen.

Danke für diesen informativen Beitrag, liebe Viktoria!

Wenn Du Doch für weitere Infos zum Thema Dampfgaren interessierst, schau doch mal auf Victorias Blog clevergaren.com vorbei.

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