Kindheitserinnerungen von drei Generationen – Wochenende in Bildern

10/04/2017

Wochenende in Bildern

Und schon wieder neigt sich ein wunderbares Frühlingswochenende dem Ende zu. In letzter Zeit haben wir Berliner ja richtig Glück mit dem Wetter und das haben wir auch diesmal vollends ausgekostet. Leider gab es in diesen Tagen wenig gemeinsame Zeit für David und mich, da wir die Wochenend-Aktivitäten untereinander aufgeteilt haben, um noch etwas in der Wohnung zu schaffen. Nach wie vor gibt es hier die ein oder andere Baustelle und außerdem brauchte jeder von uns mal etwas Zeit für sich - beziehungsweise in meinem Fall brauchte ich mal etwas Zeit für meine Mama. Seit Johannes da ist, kommt die Mutter-Tochter-Zeit viel zu kurz und es war höchste Eisenbahn, das endlich zu ändern. Ich habe diesmal nicht allzu viele Fotos gemacht, weil es in so vielen schönen Momenten unpassend gewesen wäre, das Handy zu zücken. Aber ich erzähle erstmal und beginne mit diesem schönen Foto meines derzeitigen Tulpenstraußes. Den habe ich zwar schon am Freitag besorgt, aber er hat mich am Wochenende immer wieder mit seinem schönen Anblick beglückt 🙂

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Der Samstag begann ungewöhnlich ausgeschlafen, denn Johannes hatte bei seiner Oma übernachtet, sodass David und ich den Morgen langsam angehen lassen konnten. Es war bereits 9 Uhr, als mich der Duft von frischem Kaffee weckte, den mein toller Mann bereits für uns vorbereitet hatte. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal solange geschlafen habe, haha. Nachdem wir gemütlich unsere allmorgendliche Dosis Koffein zu uns genommen hatten, machte David sich auf, um den kleinen Wirbelwind zum Schwimmen abzuholen. Ich nutzte die freie Zeit für ein ausgiebiges Fitnessprogramm und einem grandios leckeren Powerfrühstück als "Belohnung". Das Rezept dafür kommt morgen!

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Der Nachmittag verlief anders als geplant. Eigentlich waren wir mit Freunden verabredet, aber wie es immer so ist bei Familien mit kleinen Kindern, wurde ihre Tochter kurzfristig krank. Also disponierten wir kurzerhand um und ich verbrachte den Rest des Tages bei meiner Mama. Meine Mutter und ich haben ein sehr inniges und freundschaftliches Verhältnis, dass aber durch unseren neuen Lebensmittelpunkt Johannes in den letzten Jahren ins Hintertreffen geraten ist. Es war also höchste Zeit für ein langes Mutter-Tochter-Gespräch. Wir redeten über Gott und die Welt und es tat uns beiden einfach nur richtig gut. Die Jungs machten es sich währenddessen mit Gesellschaftsspielen zu Hause gemütlich.

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Am Sonntag gingen Johannes und ich in der Küche ans Werk, um das Frühstück vorzubereiten, zu dem wir gute Freunde eingeladen hatten.

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Ich weiß nicht, ob es am Elternsein, an der Großstadt oder am Erwachsenenleben im Allgemeinen liegt. Aber irgendwie schaffen wir es kaum, unsere Freundschaften so zu pflegen, wie sie es verdient hätten. Umso schöner war es, Laura und Florian den ganzen Vormittag bei uns zu haben, zu schlemmen und zu quatschen, quatschen, quatschen. Leider ist das Bild verwackelt, aber es ist einfach schön und daher muss es hier einen Platz finden.

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Johannes und ich verabschiedeten uns dann gegen Mittag, um meine Mutter aka "Oma Moni" für einen Ausflug in den Britzer Garten abzuholen. Der Britzer Garten ist ein Naherholungsgebiet mit einer wunderschönen Parklandschaft, traumhaften Blumenbeeten, Seen, Spielplätzen und Cafés. Schon als ich klein war, verbrachten wir unsere gesamten Berliner Sommertage dort und da sich seitdem kaum etwas verändert hat, werde ich durch Johannes regelmäßig in meine eigene Kindheit zurückkatapultiert. Durch das schöne Wetter war es sehr voll und wir mussten in einer etwas entfernten Seitenstraße parken. Plötzlich erzählte mir meine Mutter, dass sie genau hier aufgewachsen sei und mich erstaunte, dass ich davon bislang nichts gewusst hatte. So kamen wir ins Gespräch über ihre eigene Kindheit und sie zeigte mir die Orte, an denen sie mit ihren Brüdern früher gespielt hatte, den Kiosk, der Fassbrause für ein paar Pfennig verkaufte und die Gärten, durch die sie als junges Mädchen verträumt entlang spaziert war. Ich kenne die Geschichten, aber bislang konnte ich sie mit keinem Ort in Verbindung bringen. Und es war so schön,  auf diese Weise ein wenig mehr über die Vergangenheit meiner Mutter zu erfahren. Johannes war im Auto eingeschlafen und nach diesem kurzen Power-Nap wieder top fit, um den Britzer Garten unsicher zu machen.

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David hatte in der Zwischenzeit Besuch von seinem Onkel, der als Mitbringsel für Johannes ein sehr schönes Buch mitbrachte. Die "Hummelkönigin Bombarella", bringt Kindern die Bedeutung der Streuobstwiese näher und so eine emotionalere Bindung zur Natur zu schaffen. Ich kann es nur wärmstens empfehlen!

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So, das war es schon wieder. Das nächste Wochenende wird lang, denn Ostern steht vor der Tür! Johannes freut sich schon wie wild und auch wir Eltern können eine verlängerte Auszeit vom Alltag gut gebrauchen. Wenn Du noch mehr "Wochenenden in Bildern" von anderen BloggerInnen sehen möchtest, schau doch mal bei Geborgen Wachsen vorbei.

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