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1000 Fragen an mich selbst #4

Die letzte Woche habe ich nur sehr schwer in den Schlaf finden können. Der dicke Bauch macht mir im Liegen zu schaffen und ich finde einfach keine geeignete Position, in der ich mich entspannen kann. Das typische Gedankenkarussell so kurz vor der Geburt tut sein übriges und so laufe ich seit Tagen wie ein kugelrunder Zombie durch die Gegend. Vorgestern hatte ich mir dann vorgenommen, endlich mal früh schlafen zu gehen und mein Energielevel wieder aufzuladen. Tja und dann…hat Johannes uns in der Nacht das Familienbett vollgekotzt. Und zwar mehrmals. Nun liegen wir hier alle drei richtig flach, denn so ein Magen-Darm-Virus verbreitet sich ja gerne und schnell, sodass es uns auch erwischt hat. Meine Müdigkeit hat dadurch ganz neue Formen angenommen und mich lässt die Vermutung nicht los, dass mich hier eine übersinnliche Kraft schon einmal bewusst auf die bevorstehende Zeit mit einem Säugling vorbereiten möchte. Lebewohl, gechilltes Einzelkind-Mama-Leben. Willkommen, chronischer Schlafmangel!

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Noch nehme ich es mit Humor und hangele mich von einem positiven Moment zum nächsten. So freue ich mich zum Beispiel darüber, dass ich es zumindest geschafft habe, die nächste Runde von Johannas 1000 Fragen an dich selbst-Challenge zu beantworten. Ein paar Minuten am Tag, in denen es nur um MICH geht. Das ist doch ein Anfang ;).

1000 Fragen an mich selbst –  Runde 4

Glaubst du an ein Leben nach dem Tod? Ich glaube nicht, dass wir nochmal zurück auf die Erde kommen und als Mensch, Baum oder Tier von vorne beginnen dürfen. Aber wir und alles um uns herum besteht aus Energie und Energie verschwindet ja nicht einfach, sondern wandelt sich. Daher glaube ich schon, dass wir nicht komplett verschwinden, sondern in einen anderen Zustand übergehen, den wir uns mit unserem beschränkten Menschengehirn allerdings nicht vorstellen können.

Auf wen bist du böse?
Gerade in diesem Moment? Auf niemanden. Ich bin überhaupt nicht nachtragend und vergesse auch wahnsinnig schnell Streitereien und sogar Verletzungen. Ich brauche Harmonie wie die Luft zum Atmen und kann böses Blut oder langwierige Konflikte nur schwer ertragen. Deshalb entschuldige ich mich meistens auch recht schnell und bin gut im Verzeihen.

Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln?
Nur, wenn es sein muss. Gerade in Berlin erblickt man in U-Bahnen und Bussen doch sehr viel Elend, miesgelaunte Menschen und Pöbler. Das konnte ich bis vor einigen Jahren noch ganz gut ausblenden oder ich war einfach mehr daran gewöhnt. Mittlerweile zieht mich dieses Stadtbild doch sehr runter. Allerdings fahre ich auch ungern Auto, weshalb ich mir angewöhnt habe, viel und auch lange Strecken zu laufen oder das Fahrrad zu nehmen.

Was hat dir am meisten Kummer bereitet? Das kann ich so nicht beantworten. Es gab immer mal wieder ein Ereignis, das mir Kummer bereitet hat. Gottseidank wurde ich aber bislang von wirklich schlimmen Verlusten oder anderweitigen Schicksalsschlägen verschont. Dafür empfinde ich große Dankbarkeit.

Bist du das geworden, was du früher werden wolltest? Ja und nein. Ich wollte immer Autorin werden. Mit sieben Jahren habe ich mein erstes Buch mit sage und schreibe 37 Kapiteln geschrieben. Das habe ich heute noch und bis jetzt habe ich nichts vergleichbares zustande gebracht :D. Den Traum eines eigenen Buches habe ich mir mittlerweile erfüllt und auch sonst besteht mein Berufsleben viel aus Schreiben, was mich nach wie vor sehr erfüllt und glücklich macht.

Mein zweiter großer Traum war es, Schauspielerin zu werden. Ich war auch an diversen Schauspielschulen angenommen und habe mein Abi etwas in den Sand gesetzt, da ich davon ausging, die Noten als „Künstlerin“ nie wieder zu brauchen. Tja und als ich dann etwas tiefer in diese Welt hineinschnuppern durfte, wurde mir schnell klar, dass ich mit meiner Persönlichkeit dort nicht hineinpassen werde und es auch nicht will. Rückblickend war es die richtige Entscheidung und mein Job als Redakteurin und Bloggerin passt sehr gut zu mir und meinem Leben.

Ach ja und Mutter wollte ich auch immer schon werden und am liebsten ganz früh. Diesen Wunsch habe ich mir auch erfüllen können. Es ist also alles in allem sehr gut gelaufen bisher. Auch wenn der Weg hin und wieder steinig war. Aber das gehört wohl einfach dazu.

Zu welcher Musik tanzt du am liebsten? Ich bin ganz berlin-untypisch überhaupt kein Fan von Elektro. Das kann ich als einzige Antwort kategorisch ausklammern. Ansonsten tanze ich unheimlich gern zu allen möglichen Musikrichtungen und Songs.

Welche Eigenschaft schätzt du an einem Geliebten sehr? An einem geliebten Menschen (so interpretiere ich die Frage mal…) schätze ich vorallem Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit. Und Humor! Ganz wichtig.

Was war deine größte Anschaffung? Unsere Eigentumswohnung.

Gibst du Menschen eine zweite Chance? Ja, immer.

Hast du viele Freunde? Nein, definitiv nicht. Ich habe Unmengen an Bekannten und Menschen, mit denen ich immer mal wieder gern zusammen bin. Aber echte Freunde hatte ich noch nie viele und sie haben sich durch mein Leben als Mutter nochmal minimiert.

Welches Wort bringt dich auf die Palme? Wörter, die es gar nicht gibt wie „ebend“ oder „einzigste“. Da kriege ich die Krise!

Bist du schon jemals im Fernsehen gewesen? Ja.

Wann warst du zuletzt nervös? Ich habe vor kurzem im Rahmen meiner Ausbildung zur Ernährungsberaterin einen Vortrag halten müssen. Da war ich sehr nervös. Vor Leuten zu sprechen, ist mir noch nie besonders leicht gefallen. Es sei denn, ich durfte dafür in eine andere Rolle schlüpfen wie beim Theater. Bei Präsentationen habe ich hingegen fast immer schlimmes Lampenfieber.

Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause. Meine Familie natürlich.

Wo informierst du dich über das Tagesgeschehen? Meistens online über diverse Apps. Ich bin sehr politikinteressiert und versuche mich so gut es geht auf dem Laufenden zu halten. Manchmal frustriert mich das Weltgeschehen aber so sehr, dass ich einige Tage keine Nachrichten schauen kann und mich nur noch mit schönen Bilder auf Instagram beschäftige.

Welches Märchen machst du am liebsten? Puh…Ich habe in meiner Kindheit vorallem durch Disneyfilme einen Zugang zu Märchen erhalten. Cinderella – also Aschenputtel – fand ich damals besonders schön.

Was für eine Art Humor hast du? Das habe ich schon einmal beantwortet, oder? Ich kann über intelligente Satire und Ironie lachen. Aber auch über Situationskomik. Da ist mein Sohn einsame Spitze drin.

Wie oft treibst du Sport? Momentan viel zu wenig, da ich in der Schwangerschaft doch ein kleiner Fauli geworden bin. Aber normalerweise sehr viel – circa 4-5mal die Woche.

Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck? Das hoffe ich doch! 😉

Auf welche zwei Dinge kannst du nicht verzichten? Auf die kinderfreie Zeit am Abend mit David und auf ein paar Seiten Lesen vor dem Schlafen gehen. Das brauche ich, um den Stress des Tages gut kompensieren zu können. Ich könnte hier aber noch viel viel mehr Dinge nennen: Avocado-Toast, Roiboschtee, Netflix, mein Smartphone, gute Musik, Haargummis…

Solltest Du die vorherigen Runden verpasst haben, schau mal hier:

1000 Fragen an mich selbst #1

1000 Fragen an mich selbst #2

1000 Fragen an mich selbst #3

Es beteiligen sich noch vielen andere Bloggerinnen an dieser schönen Challenge. Alle gebündelt findest Du bei der Initiatiorin Johanna von Pinkepank.

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