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Vegane Brokkoli-Crèmesuppe mit glutenfreiem Körnerbrot

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Vegane Crèmesuppe, kann das schmecken? Oh ja und wie! Diese Brokkolisuppe ist der Beweis. Mit zahlreichen, wertvollen Zutaten ist sie nicht nur die cremigste Crèmesuppe, die ich jemals gekocht und gegessen habe, sondern obendrein liefert sie viele wertvolle Nährstoffe. Dazu habe ich ein fantastisches glutenfreies Körnerbrot gebacken, das ganz ohne Mehl auskommt und sich perfekt zum Tunken eignet. 

Als ich „Die Kleinschmeckerin“ ins Leben rief und anfing meine Rezepte ins Netz zu stellen, war mein ältester Sohn Johannes zwei Jahre alt. Es kam mir schon in dieser Zeit als eine echte Herausforderung vor, ihn für Gemüse und Co. zu begeistern. Doch rückblickend betrachtet, war es damals ein Leichtes und es gab so viele Gerichte und Kniffe, die funktionierten, um ihn gesund, ausgewogen und weitestgehend zuckerfrei zu ernähren. Heute mit fünf Jahren kennt er mittlerweile alle meine Tricks und ist weitaus anspruchsvoller und mäkeliger geworden. Trotzdem würde ich keineswegs sagen, dass meine Mühen umsonst waren, denn er isst immer noch vergleichsweise wenig Süßigkeiten, er liebt Haferflocken und viele naturbelassene Lebensmittel. Doch mit den meisten Gemüsesorten kann man ihn derzeit jagen.

Vielleicht wirst Du jetzt erleichtert aufatmen, da es bei Euch zu Hause ähnlich läuft und Du schon den Glauben verloren hattest. Ich denke, es ist ganz normal und jedes Kind kommt in diese Phase, in der es vieles (oder alles), was zu Hause gekocht wird kategorisch ablehnt. Ich versuche locker zu bleiben und freue mich über kleine Erfolge.

Zum Beispiel habe ich festgestellt, dass Johannes momentan eine ausgiebige Suppen-Phase hat. Vielleicht liegt es daran, dass er hier die Textur und Konsistenz der einzelnen Zutaten nicht „mitessen“ muss oder vielleicht hat er auch einfach nur das „vom Löffel schlürfen“ für sich entdeckt. Wie dem auch sei: bei uns gibt es momentan sehr häufig Suppe und zwar in allen möglichen Geschmacksrichtungen.

Vegane Brokkoli-Crèmesuppe

Eine meiner neusten Kreationen, die bei der gesamten Familie Anklang gefunden hat, ist diese vegane Brokkoli-Crèmesuppe. Sie ist vollgepackt mit Gemüse und anderen wertvollen Zutaten und schmeckt fast ein bisschen nach Käse. Das ist es auch, was Johannes daran besonders gerne mag. Dafür sorgen die Cashewkerne. Mit Gemüsebrühe püriert, werden sie zu einer cremig sämigen Sauce.

Mit Cashewkernen kann man sogar vegane Aufläufe zaubern. Klick hier!

Brokkoli schützt vor Erkältung und ist gut für die Knochen

Man sieht es ihm nicht gleich an, aber Brokkoli ist eine wahre Vitamin C-Bombe. Gerade in der kalten Jahreszeit, in der unser Immunsystem alle Hände voll zu tun hat, können wir garnicht genug davon essen. Außerdem enthält er für ein Gemüse sehr viel Kalzium, was insbesondere für Veganer und Vegetarier wichtig ist, da wir nicht auf tierische Quellen zurückgreifen können.

Ich habe für die Suppe nicht nur die Röschen des Brokkoli verarbeitet, sondern auch den Stiel. Ganz nach dem Motto „nichts verkommen lassen!“. Diesen kann man wunderbar verarbeiten, denn auch er steckt voller guter Vitalstoffe und hat einen angenehmen Geschmack, ähnlich wie Spargel.

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Das Topping – mehr ist mehr!

Bei Suppen geht für mich nichts über das Topping. Es macht sie erst so richtig spannend und einzigartig. Hier kannst Du Deiner ganzen kulinarischen Kreativität freien Lauf lassen. Ich stelle Dir hier mal meine Favoriten vor, die perfekt mit der Brokkoli-Crèmesuppe harmonieren. Die meisten davon, habe ich bei Keimling Naturkost bestellt. Hier findest Du viele Lebensmittel in Rohkost-Qualität und für die vegane Ernährung.

Zedernkerne

Zedernkerne sind ein echtes Superfood. Sie wachsen wild an Zedernbäumen im sibirischen Wald und können dort nur alle paar Jahre geerntet werden. Das und ihre hohe Nährstoffdichte machen sie zu einem unvergleichlich wertvollen Lebensmittel. Zedernkerne enthalten ungesättigte Fettsäuren, Zink, Magnesium, Phosphor sowie zahlreiche B-Vitamine und Vitamin E und hochwertiges pflanzliches Eiweiß. Sie sind etwas rundlicher als die bei uns üblicheren Pinienkerne und haben einen etwas feineren Geschmack.

Brokkolikeimlinge

Eine Neuentdeckung von mir. Brokkolikeimlinge strotzen nur so vor gesunden Inhaltsstoffen, denn sie vereinen in sich alles, was die Brokkolipflanzen zum Wachstum benötigen. Sie schmecken leicht nussig und scharf und eignen sich perfekt als Topping für Suppen, aber auch zum Müsli oder Joghurt passen sie hervorragend.

Dill

Dill gibt der Suppe eine leicht süßliche Note und liefert vorallem Kalzium, Kalium und Natrium. Außerdem enthält Dill wertvolle ätherische Öle.

Leinöl

Nicht direkt ein Topping, aber ich gebe das Leinöl auch ganz zum Schluss erst in die Suppe, da es sehr hitzeempfindlich ist. Leinöl gehört zu den wertvollsten Ölen überhaupt, da es eine der wenigen pflanzlichen Quellen für Omega-3-Fettsäuren ist. Das Leinöl von Keimling wird übrigens jeden Dienstag frisch gepresst und verschickt. Mega!

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Vegane Brokkoli-Crèmesuppe

Vorbereitungszeit 25 Minuten
Zubereitungszeit 40 Minuten
Insgesamt 1 Stunde 5 Minuten
Für 4 Portionen

Zutaten

  • 350 g Brokkoli
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 500 g Suppengrün (Karotte, Knollensellerie, Lauch)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100 g Cashewkerne
  • 1 kleines Bund Dill, gehackt
  • 8 Kirschtomaten
  • 50 g Zedernkerne
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 1 EL Leinöl
  • 1/2 Zitrone, gepresst
  • 2 EL Brokkoli-Keimlinge

SO GEHT'S

  1. Das Suppengrün waschen, schälen und in kleine Stücke schneiden.

  2. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein hacken.

  3. Den Brokkoli waschen und die hölzernen Enden vom Stiel entfernen. In kleine Röschen teilen und den Stiel in Würfel schneiden. Eine Handvoll Röschen beiseitelegen. 

  4. Das Sonnenblumenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin anschwitzen. Das Suppengrün und die Stielwürfel des Brokkoli hinzufügen und für 6 Minuten dünsten. 

  5. 500ml heiße Gemüsebrühe mit den Cashewkernen und dem Knoblauch im Mixer fein pürieren. Das Gemüse aus der Pfanne hinzufügen und erneut mixen, bis eine feine Masse entsteht.

  6. Die Brokkoliröschen in der noch heißen Pfanne kurz andünsten und anschließend in den Mixer geben. Ein paar Mal pulsieren, sodass der Brokkoli fein zerkleinert, aber nicht püriert wird. 

  7. Nun das Ganze in einen Topf umfüllen, mit der restlichen Brühe aufgießen und bei mittlerer Hitze 10 Minuten köcheln lassen.

  8. In der Zwischenzeit die übrigen Brokkoliröschen mit den Kirschtomaten (halbiert) auf ein Backblech legen und bei 180 Grad für 10 Minuten im Ofen backen. 

  9. Die Zederkerne in einer Pfanne anrösten. 

  10. Zum Schluss den Zitronensaft und das Leinöl in die Suppe einrühren und auf vier Schüsseln verteilen.

  11. Mit Zederkernen, Kirschtomaten, Brokkoliröschen, Dill und Brokkoli-Keimlingen toppen.

Glutenfreies Körnerbrot ohne Mehl

Zur Suppe muss es bei uns auch immer Brot geben. Womit soll man sonst die Reste aus der Schüssel aufsaugen ;)? Diesmal habe ich ein besonders kerniges Brot gebacken, das komplett ohne Mehl auskommt. Das Grundrezept dafür stammt von dem Blog My New Roots, den ich übrigens wärmstens empfehlen kann. Es ist unheimlich nahrhaft und sättigend und eignet sich hervorragend zum „Tunken“. Ich habe das Brot noch etwas verfeinert und ein paar Kümmel- und Fenchelsamen hinzugefügt.

Viele Zutaten meines Körnerbrots habe ich ebenfalls von Keimling Naturkost, wie zum Beispiel die Flohsamenschalen. Flohsamenschalen findet man häufig in der glutenfreien Küche, da sie die Eigenschaft besitzen, bei der Zugabe von Wasser stark aufzuquellen und eine schleimartige Flüssigkeit abzugeben. Dadurch kann man sie hervorragend als Bindemittel für Brot und Gebäck einsetzen. Traditionell gelten Flohsamenschalen als Heilmittel bei Magen-Darm-Beschwerden. Durch ihre Quellfähigkeit und ihre hohe Anzahl an Ballaststoffen, können sie unsere Verdauung sanft regulieren.

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Körnerbrot ohne Mehl

Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde
Insgesamt 1 Stunde 15 Minuten
Für 1 Brot

Zutaten

  • 135 g Sonnenblumenkerne
  • 145 g glutenfreie Haferflocken
  • 60 g Haselnüsse
  • 75 g Leinsamen
  • 3 EL Flohsamenschalen
  • 2 EL Chiasamen
  • 1 TL Kümmelsamen
  • 1/2 TL Fenchelsamen
  • 1 EL Ahornsirup
  • 3 EL Kokosöl
  • 1 TL Meersalz
  • 350 ml Wasser

SO GEHT'S

  1. Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel miteinander vermengen

  2. Das Kokosöl in einem Topf schmelzen und mit Ahornsirup und Wasser vermischen.

  3. Die Flüssigkeit in die Schüssel geben und alles zu einem Teig verarbeiten.

  4. Eine Kastenform einfetten und den Teig darin verteilen.

  5. Den Teig mindestens 2 Stunden ziehen lassen.

  6. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen und das Brot auf mittlerer Schiene für 20 Minuten backen.

  7. Nun das Brot vorsichtig aus der Form lösen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und weitere 35-40 Minuten backen.

  8. Das Brot vor dem Anschneiden komplett auskühlen lassen.

Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Keimling Naturkost entstanden. 

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